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Wetter & Klima in Rumänien

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Rumänien - Zwischen den Karpaten und dem Donaudelta: Rumänien gehört insgesamt zur gemäßigten Klimazone. Im Gebiet des Donaudeltas und der Dobrudscha herrscht ein mediterranes Klima mit sehr heißen Sommern und Winterregen. Auch in der Walachei dominiert ein eher gemäßigtes Klima mit relativ milden Wintern, während Transsilvanien und die Moldau schon ein typisch kontinentales Klima aufweisen mit sehr heißen Sommern und kalten Wintern mit großem Schneemengen. Rumäniens Tourismus ist noch in der Entwicklung begriffen, und bisher sind es eher noch wenige Deutsche und Europäer, die einen Urlaub im neuen EU Land Rumänien verbringen verbringen wollen.

 

Daran sind die nicht immer gerade freundlichen Berichte in der Presse nicht ganz unbeteiligt, und natürlich spielen dabei auch Klassiker der Gothicliteratur eine gewisse Rolle. Wer erinnert sich nicht an die Reise des wackeren englischen Grundstücksmaklers Jonathan Harker in Bram Stokers Roman. Dieser hat eine Verabredung mit einem gewissen Graf Dracula, dem es in seinem gruseligen Karpatenschloß am Borgopaß im Regierungsbezirk Bistriza- Nassaud offenbar zu langweilig ist und der deshalb mit Harker einen Kaufvertrag über die Carfax Abbey in London abschließt.

Durchschittstemperaturen

Die Temperaturen in Rumänien sin sehr durchwachsen und liegen im Mittel bei 23 Grad Celsius im Juli und minus 3 Grad Celsuis im Januar.

 

Das Donaudelta ist eines der letzten Naturparadiese Europas mit einem unglaublichen Artenreichtum an Vögeln und Fischen. Der "Conducator" Ceaucescu hatte Pläne, dort Industrie- standorte zu errichten. Zum Glück wurde nichts daraus, so daß dieses Naturparadies auch heute noch Reisenden zur Verfügung steht, die wegen der reichen Flora und Fauna zum Urlaub her- kommen. Es gibt im Delta sehr große Mengen von Wildkarpfen, Hechten, Zandern und Welsen.

 

Wer die noch oft recht rustikalen Unterkunftmöglichkeiten nicht scheut, hat hier gute Chancen, den Fang seines Lebens zu machen. Die beste Zeit für Karpfen ist April und die 1. Maihälfte, auf Wels kann es unter Umständen schon im März losgehen. Sehr gut sind aber auch September und Oktober, wenn die Fische abgelaicht haben.

 

Die Schwarzmeerküste

Für die Küstengebiete in der Dobrudscha gilt im Grunde das Gleiche wie für das Donaudelta. Ab April kan man dort mit angenehmen Temperaturen rechnen, doch besser noch ist der Mai, wenn auch die Wassertemperaturen steigen. Juni- August kann es dort drückend heiß werden, angenehm ist es jedoch in der Nachsaison von September bis Oktober.

 

Transsilvanien

ist einer der schönsten Landesteile Rumäniens und mit Sicherheit der aufregendste und die Phantasie am meisten anregende. Es hat ihn übrigens wirklich gegeben, diesen Fürsten "Draculea". Vlad IV. war Fürst der Walachei und gehörte einem Ritterorden vom Drachen an, den Kaiser Sigismund gestiftet hatte. Vlad trat zum katholischen Glauben über und kämpfte erfolgreich gegen die Türken. Dabei hatte er die schlechte Angewohnheit, seine Feinde aufzuspießen. In Rumänien gilt er übrigens heute noch als charismatische Persönlichkeit und strenger aber gerechter Herrscher.

 

Eines werden die Rumänen dem Briten Bram Stoker jedoch nie verzeihen: In Stokers Roman stellt sich Dracula nämlich als "Szekler", also Ungar vor. Mit Transilvanien hatte er wenig zu tun, er wurde allerdings dort in Sighisoara geboren. Der Ort ist heute UNESCO Weltkulturerbe. Für Besichtigungen sind Städte wie Brasov, Sibiu, Cluj und Sighisoara am besten im Mai und September geeignet.

Optimale Reisezeit

Wenn es in Transilvanien auch keine Vampire und Werwölfe gibt, so hat ist zumindest Harkers/ Stokers Reisezeit recht vernünftig, und April/ Mai und September sind in der Regel sehr gute Monate für einen Rumänienaufenthalt. Die optimale Reisezeit für einen Urlaub in Rumänien hängt natürlich ganz davon ab, was man dort vorhat, ob man eine Besichtigungs- und Studienreise plant, zur Jagd- oder zum Angeln herkommt, zum Badeurlaub an der Schwarzmeerküste oder aber in den Karpaten radeln und womöglich die Braunbären Rumäniens beobachten will. Rumänien ist nämlich in touristischer Hinsicht noch fast völliges Neuland, wo sich mit Sicherheit noch einige wirkliche Geheimtipps entdecken lassen.

 

 

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