Wer
nach Österreich verreist, der freut sich
meist auf zerklüftete Gipfelketten, weite
Wiesen, historische Bauten und natürlich
auf ein Stück Sachertorte. Österreich
bietet für jeden etwas. Lange Wanderwege,
interessante Städte, Weingute, Skipisten
und gutes Essen. Je nachdem, wohin es einen
in Österreich zieht, ob in den Westen oder
Osten, in den Norden oder Süden, eignen
sich manche Jahreszeiten besser als andere.
Das Kilma Österreichs
ist stark geprägt von dem Wechsel des ozeanischen
Klimas und des kontinentalen. Je weiter man
in den Osten des Landes kommt, desto heißer
und trockener sind die Sommer und desto kälter
die Winter; ein eindeutiges Merkmal des kontinentalen
Klimas. Umgekehrt wird der Westen Österreichs
vom ozeanischen Klima beeinflusst. Da Wasser
sich langsamer aufwärmt als Luft und auch
langsamer Wärme abgibt, ist das Klima in
Westösterreich milder und niederschlagreicher.
Eine weitere Besonderheit wird durch die Alpen
hervorgerufen. Das alpine Klima lässt Winter
in den Alpen wesentlich strenger ausfallen,
als im Osten Österreichs. Ebenfalls kommt
es bei steigender Luftfeuchtigkeit im alpinen
Raum zu einem Luft- und Temperaturstau führen,
der sich in heftigen Gewittern entlädt.
Zusätzlich kommt es in Österreich
zu Nord- und Südeinflüssen, die ebenso
klirrende Kälte, wie heißen Luftströme
mit sich bringen können. |
|