| Großbritannien
und Nordirland ist mit seinen zahlreichen,
weltberühmten kulturellen Sehenswürdigkeiten
und den reizvollen Landschaften ein sehr
beliebtes Reiseziel für Touristen
aus aller Welt. Klimatisch gesehen hat
aber das britische Wetter doch seine Eigenheiten,
die bei einem Urlaub in diesem Land mit
berücksichtigt werden sollten.
Beeinflusst wird das Wetter der britischen
Inseln zum Einen vom Golfstrom, zum Anderen
von der Lage am Atlantischen Ozean. Auch
die geographische Lage im Nordwesten Europas
ist ein entscheidender Faktor. Allgemein
ist das Klima ozeanisch gemäßigt,
mit über das ganze Jahr gesehen viel
Niederschlag und vergleichbar geringen
Temperaturunterschieden. Des Weiteren
ist das Wetter das ganze Jahr über
sehr wechselhaft. Da es in Großbritan-
nien sehr häufig zu Schauern kommen
kann, empfehlen wir, sich vor Abflug nach
geeigneten Regenjacken umzu- sehen.
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Temperaturen in
den Jahreszeiten
Im Winter ist
es allgemein sehr feucht und kühl.
Zudem treten dort sehr starke,
vom Atlantik kommende Winde auf.
Diese sind üblicherweise
besonders an der Küste sehr
stark. Die Temperaturen sind dabei
in England, Wales und Nordirland
meist relativ mild und können
bis zu 15 Grad Celsius erreichen,
während sie nur ziemlich
selten unter den Gefrierpunkt
fallen. In Schottland und in den
höheren Lagen des walisischen
Berglandes hingegen sind die Winter
kälter und in den Hochlagen
fällt so viel Schnee, dass
dort sogar Wintersport betrieben
wird.
Im Frühjahr
ist das Wetter für britische
Verhältnisse sehr trocken und
sonnig. Die Temperaturen können
aufgrund der starken Sonneneinstrahlung
durchaus 20 Grad Celsius oder etwas
mehr erreichen. Ver- spätete
Wintereinbrüche, hervorgerufen
durch plötzliche Temperaturstürze,
sind aber auch möglich.
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Der britische Sommer
ist grob gesehen trocken. Jedoch können
vor allem im Osten, Süden und in der zentralen
Landesmitte häufig Gewitter auftreten.
In diesen Gebieten werden im Sommer auch die
höchsten Temperaturen erreicht.
Doch steigen diese nur in sehr
seltenen Fällen über 35 Grad und auch
Tage mit Temperaturen zwischen 30 und 35 Grad
sind weitaus seltener als auf dem europäischen
Kontinent. Außerdem variieren die Temperaturen
auch regional. Je nördlicher desto kühler
sind die Sommertemperaturen. Während der
Früh- und Hochsommer weniger Niederschlag
aufweist, kann es im Spätsommer häufiger
regnen.
Der Herbst ist
die wechselhafteste Jahreszeit. Im Frühherbst
kann es vorkommen, dass es aufgrund des Golfstroms
zu einer sehr stabilen Hochdrucklage kommt und
so ein sog. "Altweibersommer" herrscht.
Dabei können Temperaturen von etwa 20 Grad
und mehr erreicht werden.
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