Wetter & Klima in Griechenland
Infos zum Wetter und zur optimalen
Reisezeit nach Griechenland sowie Griechische
Inseln
Trotz der Tatsache, dass Griechenland - im Vergleich
zu anderen Ländern - eher klein ist, herrschen
in dem südosteuropäischen Land aufgrund
der geographischen Lage sehr unterschiedliche
Temperaturen. Der größte Teil Griechenlands
(inklusive der Küstenbereiche) hat ein mediterranes
Klima. Das heißt: Die Sommer sind heiß
und trocken, haben sehr wenige Regentage und halten
- in der Regel - vom April bis Ende Oktober an.
Den Rest des Jahres charakterisiert eine relativ
kalte, regnerische Periode, die meist im November
beginnt und Ende März bzw. Anfang April
endet. Die Temperaturen in dieser Zeit betragen
selten mehr als 17 Grad. Während der trockenen
sieben Monate treten zwar sporadisch kurze Gewitter
und Regengüsse auf - diese sind allerdings
recht selten und sehr kurz.
Die Ionischen Küstengebiete sowie die
Ionischen Inseln von Griechenland müssen
– im Vergleich zum Rest des Landes -
mit einem höheren jährlichen Niederschlag
rechnen. Die Inseln, welche in der südlichen
Ägäis liegen sowie Teile des südöstlichen
Festlandes sind hingegen die trockensten Gebiete
der „Hellenischen Republik“.
Temperaturen in Griechenland
Mit durchschnittlich 26 Grad herrschen
im Mai/Juni sowie im September/Oktober die angenehmsten
Temperaturen. Wer den Urlaub in Griechenland
hauptsächlich dazu nutzen will, Sehens-
würdigkeiten zu besuchen oder aber Wandertouren
zu unternehmen, sollte sich diese Zeit für
einen Aufenthalt aussuchen. Die wärmste
Zeit des Jahres beginnt Mitte Juli und endet
im Allgemeinen - sobald der Meltemi-Wind von
Norden aus frische Luft in das Land bringt -
in der Mitte des Augusts. Temperaturen von 34
Grad und auch höher sind während dieser
Phase absolut keine Seltenheit. Da innerhalb
dieser Hitzeperiode gerade die Mittagssonne
überaus stark ist, vermeiden die meisten
Griechen zwischen 13:00 bis 17:00 Uhr starke
körperliche Arbeit.
Als Urlauber ist man daher am
besten beraten, wenn man sich dieser Lebensweise
weitgehend anpasst. Besorgungen und der Besuch
von Sehenswürdigkeiten sollten morgens
erledigt werden, mittags und nachmittags ist
hingegen ein entspannender Aufenthalt im Schatten
und/oder am Strand zu empfehlen. Für einen
Badeurlaub ist daher die Zeit des Hochsommers
optimal. Gegen Abend fallen die hohen Temperaturen
- in den meisten Teilen des Landes - dagegen
wieder auf sehr angenehme 19 bis 23 Grad. An
der Küste bzw. um den Bereich griechische
Inseln kann es mitunter sehr windig und
die Nächte können mit 11 Grad recht
kühl werden.
Neben dem vorherrschenden mediterranen
Klima, sind in Griechenland noch zwei weitere
Klimasysteme zu finden. Eins davon ist das kühlere,
alpine Klima, welches hauptsächlich in
den Gebirgen (die im Inneren des Landes liegen)
sowie den höher gelegenen Tälern auftritt.
Im nördlichen sowie nordöstlichen
Teil Griechenlands herrscht hingegen ein kontinentales
Klima, was sehr kühle Winter und warme,
relativ feuchte Sommer zur Folge hat.
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