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Frankreich liegt auf
der nördlichen Halbkugel und gehört
zu Westeuropa. Das vorherrschende Klima
wird Kontinental- klima genannt, genauer
gesagt, handelt es sich um ein gemäßigtes
Kontinentalklima. Vom Atlantik erreichen
das Land immer wieder warme, aber auch
sehr feuchte Luftmassen, so dass die Temperaturunterschiede
zwischen den Jahreszeiten in einigen Regio
nen Frankreichs nicht allzu groß
sind.
Temperaturen
Im Schnitt liegen diese
im Januar bei ca. 0 Grad Celsius, in Küstenge-
genden um die 7 Grad Celsius. Im Sommermonat
Juli kann mit Tempe- raturen um zwischen
29 und 36 Grad gerechnet werden. Die Jahresdurchschnitts-
temperatur beträgt elf Grad Celsius,
während man im Winter mit durchschnittlichen
Temperaturen von etwa 1 bis 2i Grad rechnen
kann, im Sommer liegen sie bei rund 18
Grad Celsius. Natürlich kommen auch
Tage mit großer Hitze vor, diese
sind auf den gesamten Sommer gesehen allerdings
nicht sehr zahlreich. |
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Gebiete
Im Osten von
Frankreich findet man ein stärker ausgeprägtes
kontinentales Klima, was am Zentralmassiv liegt.
Dieses verhindert, dass sich die warmen Luftmassen,
die vom Atlantik hereinströmen, ausbreiten.
Das bedeutet, dass in östlichen Landesteilen
stärkere Temperaturunterschiede zwischen
den Jahreszeiten herrschen und es insgesamt
gesehen auch mehr Regen gibt.
Schlechtwetterperioden zeigen
sich auch in teilweise sehr heftigen Gewittern
mit starken Niederschlägen. Für den
Osten des Landes ist die beste Reisezeit daher
in den Sommermonaten, etwa von Mai bis August.
Dann ist eher mit weniger Niederschlag zu rechnen
und die Sonnenscheindauer ist länger, als
in den übrigen Monaten. Vor allem im Juli
und August kann es hier auch Tage mit größerer
Hitze geben.
In Frankreich gibt es aber
auch das so genannte Seeklima.
Dieses ist zum Beispiel in der Normandie oder
auch in der Bretagne zu finden. Seeklima heißt,
dass die frische Meeresluft ausgleichend auf
die Temperaturen wirkt. Die Winter sind also
nicht so kalt, aber feucht. Die Sommer sind
frischer als in anderen Landesteilen, große
Hitzeperioden gibt es kaum. Insgesamt fallen
mehr Niederschläge als in den anderen Regionen
von Frankreich.
Es gibt einen ständigen
Wechsel von klarem Wetter und Regenschauern,
starke Gewitter sind jedoch selten. Auch in
dieser Region sind die Sommermonate die beste
Reisezeit, denn dann sind die Tage mit Sonnenschein
etwas zahlreicher, die Niederschläge nicht
ganz so häufig. Direkt am Wasser sind dann
vor allem Surfer und Segler zu finden, da es
für einen reinen Badeurlaub meist zu kühl
ist. Im Süden Frankreichs
ist das Mittelmeerklima vorherrschend,
so beispielsweise in der Provence und auf Korsika.
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